Herzlicher Empfang für Arctic-Ultra-Läufer

(Kehl-Kork) Mit Geschenken und Dankesworten für sein großartiges Engagement zu Gunsten der „Sonnenkinder" empfingen jetzt Mitarbeitende des Epilepsiezentrums Kork ihren Kollegen Dr. Christoph Kurth nach seinem erfolgreich absolvierten Arctic-Ultra-Marathon. Der Oberarzt hatte in Kanada am kältesten Marathon der Welt teilgenommen, Dabei musste er 160 Kilometer bei Temperaturen bis Minus 35 Grad in maximal 72 Stunden überwunden. Geschafft hat er es in 67 Stunden. Neben der persönlichen Herausforderung, trotz der harten Bedingungen ans Ziel zu kommen, bat Christoph Kurth um Spenden für die Errichtung einer W

ohngruppe für schwer behinderte Kleinkinder mit Epilepsie.

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Entsprechend „hoch entzückt" äußerte sich Dr. Adelheid Wiemer-Kruel, 1. Vorsitzende des Vereins „Sonnenkinder", über die große Resonanz in den Medien und in der Bevölkerung auf den Lauf. Damit habe Christoph Kurth das geplante Projekt ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Rund 14.000 Euro sind bislang auf das Spendenkonto eingegangen", freute sich die Oberärztin in der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche. Derzeit warte man jedoch noch auf die Zusage der Grundfinanzierung durch das Landratsamt des Ortenaukreises.

Die „Hoffnung, dass Ihr Engagement für diese Kinder übergeht auf die Politik" äußerte auch Stefan Frank, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork in seinem Dank an den Marathon-Mann. Der Ärztliche Direktor, Prof. Bernhard Steinhoff hatte dem aus Niedersachsen stammenden Kurth dankend bescheinigt, dass er - „sturmfest und erdverwachsen" -,der richtige Mann für solch eine Aktion sei.

 

Die Wohngruppe für die Sonnenkinder soll im Korker Schloss in enger Anbindung an die Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche eingerichtet werden. Hier sollen Plätze zur Kurzzeitpflege entstehen, um die Familien der schwer behinderten Kinder zu entlasten, aber auch Langzeitpflegeplätze, wenn eine häusliche Pflege nicht mehr möglich ist. (Text: K. Freudenberger)